Sonntag, 22. Januar 2017

Design in Köln * design fair in cologne


Hallo Ihr Lieben, 
gestern war ich in in ......na, erratet ihr es?


Natürlich, ... ich war in Köln!

Das fantastische Fassadengemälde im Ortsteil Ehrenfeld 
ist eine amüsante Hommage an die Domstadt.

Meinen Herzallerliebsten und mich zog die
Interior Design Week PASSAGEN in die Stadt am Rhein.
Bereits vor vier Jahren waren wir dort.

Uns interessieren die up- and coming Designer,
also die Jungdesigner.
Überall verteilt in Ehrenfeld findet man deren Showrooms.
In alten Fabrikgebäuden, Häusern und Läden
haben sie sich niedergelassen um ihre Produkte vorzustellen.

Unsere Tour began in der Heliosstraße 6 bei WE ARE MAKERS.
Direkt beim ersten Jungdesigner Ulf von ROHES WOHNEN
entdeckten wir eine tolle Seifenschale aus Beton.

 

Aber auch die anderen Betonprodukte gefielen uns gut
und sie waren sehr stylisch und gut durchdacht.
Die Pflanzschale (Foto rechts) fand ich ebenso klasse
wie die Schalen und die zarten Eierbecher.

Ebenfalls aus Beton, aber mit Holz kombiniert,
sprachen uns die Handyhalter von WOOD U an.


Nachdem wir noch einen edlen Gin mit allen Aromen der Provence
von WAYFARER verkosten durften, 
suchten wir das STUHLASYL auf.
Das ist eine Privatwohnung, die bei den PASSAGEN geöffnet ist
und in der Stühle in allen möglichen Ausführungen eine Heimat gefunden haben.
Eine sehr witzige Idee und eine ungewöhnliche Wohnung.

Unser Weg führte uns weiter durchs Viertel
bis zu einem Bunker in der Körners. 101.
Dort fanden wir Kunst und Fotografie in
einer ungewöhnliche Location die toll gezeigt wurden.


Weiter ging es zur Körnerstraße 59, wo mit der MARKTTASCHE
eine plastikfreie Einkaufstasche gezeigt wurde (ohne Foto).

Hier bekam ich spontan eine kostenlose Kostprobe in Kalligrafie gezeigt.
(Der Besitzer schrieb mit Tusche meinen Namen 
in altenglischer Schrift auf ein Kärtchen und schenkte es mir.)

Danach waren wir noch in zahlreichen anderen Shops und Showrooms,
die immer durch eine orange Fahne weithin sichtbar waren.
Überall lagen Prospekte mit dem Stadtplan 
und den teilnehmenden Designern aus.

Auf dem Weg zur Venloer Straße kehrten wir noch in ein
ehemaliges Wohnhaus ein, 
in dem es skuriele Objekte zu entdecken gab.

Zum Bespiel ein Flipp-Flopp-Teppich.
Statt der Sohlen war da ein Teppich.
Auch der Ballon am Stock war solch ein seltsames Objekt.


Auch in zahlreichen Geschäften konnten wir 
in einem ausgefallenen Sortiment stöbern.

In einer ehemaligen Metzgerei bot man Laborgeräte und -Gläser an.
Aber auch antike Tolix Stühle und Wartesaalstühle.


Und zwischendurch gab es immer wieder Fotoausstellungen.
In vielen Location wurden auch Getränke angeboten.


Einblicke in die Ateliers von Malern und Bildhauern
gab es ebenfalls.
Das sprach mich natürlich sehr an.  ;-)

In der Venloer Straße 231b endete unser Rundgang.
Hier im Barthonia Showroom fanden wir die meisten Designer.

Viele tolle Produkte waren dort ausgestellt.
Vom Knopfhocker bis zur Stableuchte,
von der Bettwäsche bis zur Wandfarbe,
für jeden Geschmack gab es etwas zu entdecken.


Wer also heute noch nichts vor hat und in der Nähe von Köln ist, 
dem kann ich  die PASSAGEN 2017 wärmstens empfehlen.





Samstag, 21. Januar 2017

Winterträume * Winter dreams



Wenn die kürzesten Tage des Jahres  überschritten sind,
beginnt bei mir oft der WINTERBLUES.

Hier im Sauerland gibt es viele nebeltrübe Tage,
mit oder ohne Regen, 
aber immer ohne einen Sonnenstrahl.
Dann fällt mir das Fröhlichsein ehrlich gesagt schwer.

Deshalb sind die letzten Tage 
hier im Sauerland eine echte Wohltat gewesen.

Wir haben Sonne ohne Ende 
und dazu noch reichlich Schnee!!!


Morgens um kurz kurz vor neun Uhr
schafft die Sonne den Sprung über die Bergketten
und taucht die Welt in ein wahnsinnig schönes Licht.

Ich nehme auf dem Weg zur Arbeit
oft einen kleinen Umweg, 
um diese tollen Momente zu genießen.
Dafür fahre ich gerne auch etwas zeitiger los.

An diese besonderen Momente 
erinnere ich mich den ganzen Tag
und freue mich, dass ich es erleben durfte.

Das sind "Achtsamkeitsmomente", 
die mir unglaublich viel geben!

Das untere Foto entstand 
auch auf dem Weg zur Arbeit.
Ich sah diese Szenerie und musste sofort anhalten (innehalten).


Bei Minus zwölf Grad 
kam diese mystische Stimmung zustande.

*

Ich wünsche euch ein wunderschönes Winterwochenende
und wenn ihr Rodeln oder Skifahren möchtet, 
kommt ins Sauerland.

Auch am Rande des Sauerlands sind überall 
Rodelbahnen und sogar Langlaufloipen eröffnet worden.








Sonntag, 15. Januar 2017

Winter im Wohnzimmer * winter in the living room



Es ist Mitte Januar und mir ist wieder nach etwas Farbe.
Ganz dezent soll es sein und noch nicht frühlingshaft.

Also wird der eisblaue Tischläufer aus dem Schrank geholt
und das Zinktablett dekorativ darauf gestellt.


Dazu passen die beiden Schalen 
aus dem süßen Shop aus der Augustusstraße in Berlin.

Sie waren preislich sehr verlockend, 
so dass ich mir eine davon mitnahm.
Später ärgerte ich mich, dass ich die andere Schale
nicht auch genommen habe. 
Geht euch das auch oft so?

Doch die andere Schale schenkte mir, 
zu meiner großen Freunde,
mein Töchterchen an Weihnachten.   ;-) 

Die Schalen wurden von mir mit Hyazinthen bepflanzt, 
mit Moos bedeckt und mit Acrylsteinchen bestreut.

Das türkisfarbige Teelichtschälchen bekam ich 
auch vom Töchterchen geschenkt.
Der Rest ist aus meinem Fundus.


Ich staune immer wieder darüber, 
was kleine Farbveränderungen in der Wohnung
für eine große Wirkung haben.

Nach dem ganzen putzen und umdekorierten 
habe ich mir erst einmal eine "Teeblume" gegönnt.

Wenn die schlichte Kugel aus Teeblättern mit 
heißem Wasser übergossen wird, erblüht sie in der Teekanne.
Jedesmal schaue ich dabei fasziniert zu.
.
Dazu Blätter ich in den alten BLOOMS Zeitschriften
und lasse mich für die Februardeko inspirieren.


Draußen hat es kräftig geschneit 
und so ist es drinnen um so heimeliger.

Früher liebte ich warme Farbtöne wie gelb, 
terracotta und ocker.
Heute liebe ich kalte und neutrale Farben, 
die unaufgeregt wirken.
Wenn ich alte Wohnungsfotos betrachte 
muss ich mittlerweile schmunzeln.

Wie sich der Geschmack doch ändert!


Silber mag ich auch richtig gerne 
und habe alle Umtöpfe auf der Fensterbank darauf umgestellt.
Das sieht elegant aus und passt zu den kühlen Farben.

Ich sende euch ganz liebe Grüße mit diesem Post,









Freitag, 13. Januar 2017

Neues Design * new design



KOOPERATION

Hallo ihr Lieben,
heute gehts ums Umgestalten und Aufwerten.
Irgend ein Raum im Haus wird oft etwas stiefväterlich behandelt.
Bei manchen ist es die Abstellkammer,
bei anderen ist es das Büro oder der Keller.
Bei uns ist es das Gäste-WC!

Wer zur Miete wohnt, muss eben damit leben
dass die Fliesen nicht einfach gewechselt werden können.
(Unser Vermieter ist dazu auch noch Fliesenleger
und er findet unsere türkisfarbigen Fliesen gut.)
Man muss leider Kompromisse eingehen.

Mittlerweile haben wir uns an die Fliesen gewöhnt,
bzw. nehmen wir diesem Raum nicht mehr richtig wahr.

Schon lange möchten wir das Gäste WC aufwerten, 
wissen aber nicht recht wie.


Da kam die Anfrage von Ebru (von WANDAKZENTE) 
gerade richtig, ob ich ihre Fliesenaufkleber probieren möchte
Das ist doch die Lösung des Problems, dachte ich.
WandAkzente führt wunderschön designte Fliesenaufkleber, 
Wandsticker und Selbstklebefolien.

Beim Stöbern im Online Shop fielen mir direkt 
die tollen Muster der Serie EMILY ins Auge,
weil diese ebenfalls türkisfarbig waren.
Ich bestellte zwei Sets und binnen kürzester Zeit 
traf die Lieferung bei uns ein.

Nach einem Farbabgleich mit unseren 
Wandfliesen stellte ich fest,
dass die Fliesenaufkleber farblich 
und von den Maßen her perfekt passten.


Im Nu wurden die Fliesen gereinigt 
und mit Hilfe des mit gelieferten Rakels von mir angebracht.

Den Rakel braucht man unbedingt für die kleinen Luftblasen,
die sich gerne unter der Folie bilden.
Damit lassen sich die Lufteinschlüsse spielend leicht ausstreichen.


Das Anbringen war wirklich ein Kinderspiel 
und machte zudem richtig Spaß.

Wie schnell sich das Gesamtbild des Raumes änderte!

Ganz toll eignen sich die Fliesenaufkleber auch
zum Überdecken von Bohrlöchern.
(Unsere Vorgänger haben gerne in die Fliesen gebohrt!)


Da das Gäste-WC ein winziger Raum ist,
fiel es mir schwer zu kleben und gleichzeitig zu fotografieren.
Ich hoffe ihr erkennt trotzdem 
die Wirkung der neuen Fliesengestaltung.

Beim nachfolgenden "Vorher" -Foto seht ihr,
dass ich das Wort AQUA an den Fliesen angebracht habe.
Das war damals die Notlösung für die unschönen Bohrlöcher.

Die Fliesenaufklebern wirken 
wie eine Wunderkur für den ehemals tristen Raum.


Da wir ja seit einiger Zeit absolute Portugal Fans sind,
bin ich von den Fliesendesigns absolut begeistert.

Wir werden jetzt immer an die schönen Hausfassaden 
von Porto und Lissabon erinnert.


Ich habe die Wandfliesen nicht in Reih und Glied aufgeklebt,
sondern habe sie eher unregelmäßig angebracht.

Das gefällt uns persönlich besonders gut.


Wenn man die Accessoires ebenfalls auf die Raumfarbe abstimmt,
wirkt die Fliesenfarbe gar nicht mehr so schlecht.

Früher legte ich immer weiße Handtücher 
für unsere Gäste bereit.

Beim Möbelschweden fand ich letztens endlich 
farblich genau passende Gästehandtücher, 
die ein orientalisches Muster aufweisen.


Schritt für Schritt wird der ungeliebte Rum netter.
Demnächst gibt es noch eine neue Amartur,
denn unsere jetzige ist ebenfalls in die Jahre gekommen.

Ich bin jedenfalls total happy mit der optischen Aufwertung
der Wandfliesen und würde jederzeit wieder 
auf die wunderschön designten Fliesenaufkleber 
von WANDAKZENTE zurückgreifen.

Und das schöne daran ist,
bei einem Auszug lassen sich die Wandfliesen 
ganz unkompliziert entfernen.

Vielleicht inspiriert euch diese Idee ja auch
und ihr möchtet einen tristen Raum damit verschönern.

Wenn ihr bei dem vielen Schnee auch daheim festsitzt,
stöbert doch einfach mal in aller Ruhe im Shop (KLICK).

Machts euch kuschelig,






Donnerstag, 12. Januar 2017

Schneemänner im Garten * snowman




Hallo Ihr Lieben,
liegt bei euch Schnee?
Bei uns liegt nur wenig Schnee,
also für sauerländische Verhältnisse. ;-)

Trotzdem habe ich einen Schneemann bauen können.

Nach dem Schneeräumen hat es mich gepackt
und dieser witzige Schneemann ist entstanden.


Da nicht so viel Schnee zur Verfügung stand,
ist er auch eher klein ausgefallen.
Fürs Foto hat er dann auch Schuhe bekommen.
Die habe ich mal von der Bloggerin Rosalia bekommen.
Die nostalgischen Kinderschuhe passen perfekt, oder?

*

Außerdem zeige ich euch noch kurz unseren Hauseingang.
Dort steht ein Winterschild,
ebenfalls mit einem Schneemann.

Einige von euch werden das Schild kennen.
Das Schild findet ihr nämlich in meinem ersten Buch
DEKORATIVER LANDHAUSSTIL selber gemalt.
(Christophorus Verlag)


Die Schneekristalle aus Holz habe ich im Depot gefunden.
Sie waren einmal Dunkelgrün, bis ich sie einfach umstrich.
Sie baumeln jetzt im Eibenbaum über dem Schild.

Wenn am Wochenende noch mehr Schnee fällt,
wirkt das Ganze natürlich noch viel winterlicher.

Mir gefallen gerade im "ruhigen" Wintergarten
kleine Hingucker wie diese.


Machts euch gemütlich,











Grün im Januar * green January



Gerade im Januar ist mir immer nach Salaten, 
besonders gesunden und hochwertigen Lebensmitteln 
und der Farbe Grün!

Um den Körper zu entlasten, verzichte ich dann gerne
auch mal auf glutenhaltige Lebensmittel.

Mein heutiges Rezept ist grün, sättigend 
und enthält Zutaten, die gesund sind und fit machen.


Quinoa, Grillgemüse und Tofu im Rucolabett

Zutaten:
50g   Quinoa
1/2    Aubergine
1       kleine Zucchini
1       handvoll Rucola
1       Knoblauchzehe
1       handvoll Sprossen
1       Räuchertofu
2 EL Kokosfett
3 EL Zitronensaft
4 EL Olivenöl
1 EL Reissirup (oder Ahornsirup)
1 TL Dijonsenf
1 TL Kapern


Den Quinoa nach Packungsanleitung zubereiten. 
(Ich mache das schon morgens.)

Die Aubergine und die Zucchini in Scheiben schneiden und in Kokosfett in einer Grillpfanne anbraten. Am Ende eine halbierte Knoblauchzehe mitraten. Dann etwas salzen und mit 1 EL Reissirup karamellisieren. Die Knoblauchzehe wieder entfernen.

Auf einem Teller den gewaschenen Rucola anrichten.
Den Quinoa mittig darauf verteilen. 
(Einen Esslöffel zurückhalten.)
Darauf das Grillgemüse anrichten.

Ein Dressing aus Zitronensaft, Olivenöl, Reissirup, Dijonsenf, 1 EL gehackte Kapern und Salz mischen. Das Dressing über dem Salat verteilen.

Die Sprossen und das Restliche Quinoa über dem Salat verteilen.

Den Räuchertofu in Streifen schneiden, in etwas Kokosfett anbraten, pfeffern und auf dem Salat anrichten. 


Natürlich kann man den Tofu auch gegen 
Hähnchenfilet oder Steakstreifen austauschen.

Den Salat werde ich auf jeden Fall 
noch einmal machen.
Dann wechsle ich die Aubergine gegen
Champignons oder Austernpilze aus.
Mir fallen da noch einige andere Varianten ein.
Kochen ist einfach herrlich.


Wenn euch auch nach Grün zumute ist,
versucht doch mal diesen köstlichen Salat.




Montag, 9. Januar 2017

Winterwunderland * winterwonderland



Meine Schwiegereltern sind im letzten Jahr umgezogen.
Aus diesem Grund besuchen wir sie nun in Franken.

Die Gegend rund um Würzburg 
ist wirklich ein schönes Fleckchen Erde -
sogar im Winter.


Am vergangenen Wochenende sind wir wieder dorthin gefahren
und haben trotz klirrender Kälte 
einen Spaziergang am Main gemacht.

Der idyllische Ort Kitzingen mit seinem 
ehemaligen Landesgartenschaugelände 
war ein herrliches "Winterwonderland"!

Es lud uns förmlich zum erkunden ein.


Überall am Main lagen Eisschollen im Wasser
und dazwischen tummelten sich die Enten.

Die 9 Grand unter Null 
machte den Vögeln wirklich nichts aus.


Ganz im Gegenteil, sie nutzten die Eisschollen
um sich darauf eine kleine Pause zu gönnen.

Wenn man von der Innenstadt 
über die alte Mainbrücke schlendert,
kommt man direkt zum Gartenschaugelände.

Geht man noch ein Stückchen geradeaus weiter,
liegt links eine Kirche (die war früher mal auf einem Geldschein abgebildet)
und rechts ist der beste Italiener, den ich kenne.

"Ristorante la Rosa Marco Dragone!"

Solltet ihr mal nach Kitzingen fahren, 
rate ich euch dort einzukehren
und unbedingt die Vorspeisen zu bestellen.

Ihr bekommt 16 Vorspeisenplatten 
mit Köstlichkeiten serviert!
Dort gibt es gehobene italienische Küche vom Feinsten.

Ach ich schweife ab, aber nur,
weil ich bei gutem Essen im 7. Himmel schwebe.
Aber nun zurück zum Thema.



Leider habe ich lediglich diese Handyfotos für euch mitgebracht,
weil es viel zu kalt für Fotos war.
Mir sind bei den wenigen Fotos schon die Finger abgefroren.

Trotz der Kälte war es wieder mal sehr schön in Franken.
Aber beim nächsten Mal 
liegt hoffentlich schon der Frühling in der Luft.

Machts gut,